Klassiker · Rezepte

Käsekuchengugelhupf ohne Boden

Sooo lecker ganz ohne Boden!

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Käsekuchen gehört schon seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingskuchen. Bei uns gab es immer den klassisch-schwäbischen Käsekuchen mit Mürbteigboden. Meine Patentante hat den weltbesten schwäbischen Käsekuchen aller Zeiten gebacken. Als Kind habe ich mich immer besonders darüber gefreut, wenn es den gab.

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Und dann habe ich (ist schon eine Weile her) die Sendung „Mein schönes Land TV“ im NDR angeschaut. Dort hat Oma Rosi mit ihrem Enkel diesen Kuchen gebacken und seitdem habe ich diesen Käsekuchen ohne Boden auf meiner Nachbackliste. Er sah einfach so lecker aus.

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Ich war sehr skeptisch, ob ein Käsekuchen ohne Boden überhaupt schmecken kann. Außerdem ist in der Quarkmasse auch noch Hartweizengrieß drin, dass kannte ich nun auch nicht. Aber diese Woche hat meine Neugierde über die Skepsis gesiegt und ich habe endlich dieses Experiment gewagt.

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Und was soll ich Euch sagen: ich bin sehr froh dieses Experiment gewagt zu haben. Dieser Käsekuchen schmeckt absolut himmlisch! Ich habe noch ein paar Pfirsichstückchen dazugeben. Lecker!

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Rezept: Back Dir Dein Gugel-Glück:

Zutaten

Für 6 Gugel mit  10 cm Durchmesser und 4 cm Höhe

125 g Butter oder Margarine
2 Bioeier Größe M
125 Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
75 g Hartweizengrieß
1/2 Päckchen Backpulver
1/4 Zitrone
500 g Magerquark
wer möchte: eine kleine Dose Pfirsich

Wenn Ihr das Rezept verdoppelt könnt den Käsekuchen ohne Boden auch in einer Springform backen. Die Backzeit beträgt dann 50 Minuten.

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So wird’s gemacht:

  1. Den Backofen auf 200 Grad (Unter-/Oberhitze) vorheizen. Die Backform mit flüssiger Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Das mache ich auch mit den Silikonformen – sicher ist sicher.
  2. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Dann die Eier einzeln unterrühren (ca. ½ Minute pro Ei), bis die Masse schön hell und cremig ist.
  3. Die  Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen, dann die Schale fein abreiben. 1/4 von dem Schalenabrieb zu dem Butter-Zucker-Eiergemisch dazugeben. Den Zitronensaft auspressen und beiseite stellen.
  4. Den Hartweizengrieß und das Backpulver zum Teig geben und kurz unterrühren.
  5. Den Quark und 1/4 des Zitronensaftes dazugeben und vermengen.
  6. Den Teig mit 2 Teelöffeln in die Förmchen füllen.
  7. Wer möchte, kann noch klein gehackte Pfirsichstückchen aus der Dose auf den Teig geben. Diese hierzu vorher mit einem Küchentuch abtupfen.
  8. Die Gugel im Backofen (mittlere Schiene) bei 200 Grad backen. Die Backzeit beträgt 25 – 35 Minuten. Auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen, da jede Backform und jeder Backofen etwas anders ist. Wenn nichts mehr am Holzstäbchen kleben bleibt, sind die Gugel durchgebacken.
  9. Die Gugel aus dem Backofen nehmen und in der Form 10 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.
  10. Die Gugel vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Diese Gugel solltet Ihr im Kühlschrank aufbewahren. Sie eignen sich auch prima zum Einfrieren.

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Worauf wartet Ihr noch? – An die Gugel fertig los!

Alles Liebe,
Claudia

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