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Frisch geschlüpft: Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten

Super saftige und oberleckere Karottenkuchen Zimtschnecken-Gugelhupfe zu Ostern!

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Hallo Ihr Lieben! Das Rezept für diese Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten war eines meiner ersten Rezepte, die ich von einem Blog ausprobiert habe. Ich war total begeistert von dem Rezept. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich selbst einmal einen Foodblog haben werde.

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Umso mehr freue ich mich, dass ich Euch heute dieses Rezept von der lieben Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe präsentieren darf. Falls Ihr diesen Blog noch nicht kennt, müsst Ihr ihn Euch unbedingt anschauen. Unter anderem hat mich dieser Blog zu meinem eigenen Blog inspiriert. So viele tolle Rezepte, geniale Fotos und nette Geschichten. Aber jetzt zuerstmal zu den Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten:

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Ich liebe Hefeteig und insbesondere Zimtschnecken über alles. Das tolle an diesem Rezept sind die Karotten, die sich im Teig verstecken. Dadurch sind diese Zimtschnecken ganz besonders saftig und der Teig hat eine wunderbare Farbe. Zum Schluss bekommen die Zimtschnecken bei mir noch ganz klassisch einen Zitronen-Zuckerguss. Absolut perfekt für Ostern!

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Rezept – Back Dir Dein Gugel-Glück:
Zutaten

für 8 große Zimtschnecken oder ca. 12 Mini-Zimtschnecken

Für den Teig:

ca. 160 g geschälte Karotten frische bzw. 125 g Karottenpüree
75 ml Milch
40 g weiche Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Bioei
1/2 Würfel frische Hefe
300 g Mehl

Für die Füllung:

1,5 EL geschmolzene Butter
125 g Zucker, gemischt mit
2 TL Zimt (je nach Eurem Geschmack auch mehr oder weniger)

Für den Zitronen-Guss:

2-3 EL Zitronensaft
ca. 200 g Puderzucker

So wird’s gemacht:
  1. Die Karotten schälen und in kleine Stücke schneiden. Ihr benötigt ca. 160 Gramm frische Karotten. Die Karotten in einem Topf mit etwas Wasser bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel für ca. 8 Minuten kochen, bis sie weich sind. Anschließend das noch überschüssige Wasser abgießen und die Karotten dann fein pürieren. Dann 125 Gramm fertiges Karottenpüree abwiegen und dieses abkühlen lassen.
  2. Die Milch erhitzen und anschließend die Butter darin schmelzen lassen. Die fertige Milch-Butter-Mischung darf nur lauwarm sein (maximal 39 Grad, da die Hefepilze ab 40 Grad absterben).
  3. Die Milch-Butter-Mischung in eine Rührschüssel geben und mit dem Möhrenpüree, Zucker und Salz vermischen. Dann das Ei und die Hefe hinzufügen und verrühren.
  4. Die Hälfte des Mehls zu dem Teig geben und mit dem Knethaken ca. 5 Minuten lang verrühren. Anschließend die zweite Mehlhälfte dazugeben und für weitere 5 Minuten verkneten. Wenn der Teig sich einfach vom Knethaken lösen lässt, hat der Teig die richtige Konsistenz. Wenn er noch zu klebrig ist, einfach noch ein bisschen Mehl unterkneten. Dabei vorsichtig vorgehen, der Teig sollte nicht zu trocken werden!
  5. Den fertigen Teig mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. eine Stunde gehen lassen. Ihr könnt den Teig z. B. mit einer Wärmflasche ins Bett stellen und mit Eurer Decke zudecken. Der Teig sollte sich nach einer Stunde ungefähr verdoppelt haben.
  6.   Nach dem Gehen den Teig auf einer bemehlten Unterlage kurz durchkneten. Dann mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen (ca. 45 X 30 cm).
  7. Die geschmolzene Butter über das Teigrechteck gleichmäßig verteilen. Dann mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Den Zucker könnt Ihr am Besten mit dem Zimt in einer Dose mit einem fest schließenden Deckel vermischen, indem Ihr die Dose gut schüttelt.

 

Variante 1 – Zimtschnecken in einer rechteckigen Backform (ca. 18 X 24 cm)

  1. Von der langen Seite her den Teig eng aufrollen und dann mit einem scharfen Messer in 8 gleich große Scheiben schneiden. Dabei nicht zu sehr drücken, sonst geht die schöne Schneckenform kaputt.
  2. Die Backform mit flüssiger Butter einpinseln und die Schnecken darin verteilen. Ihr könnt ruhig Platz zwischen den Schnecken lassen, da der Teig jetzt noch mal aufgeht. Die Backform mit einem Tuch abdecken und erneut für 45 Minuten gehn lassen.
  3. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Die Zimtschnecken dann für 20-25 Minuten backen. Wenn Ihr während dem Backen unten auf den Backofen eine feuerfeste Schüssel mit Wasser gebt, trocknen die Zimtschnecken nicht aus und bleiben schön saftig.

Ich habe versucht, die Zimtschnecken-Scheiben in kleinen Gugelhupf-Förmchen zu backen. Dazu habe ich den Zimtschnecken in der Mitte ein Loch mit dem Kochlöffel eingedrückt. Der Versuch ist leider nicht besonders geglückt. Die Form kam nicht so schön heraus (siehe Bilder mit den flachen Zimtschnecken und den Häschen als Deko). Daher zeige ich Euch noch eine zweite Variante, mit der die Zimtschnecken in den kleinen Gugelhupfförmchen sehr schön werden:

Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten. Möhrenkuchen, Karottenkuchen

Variante 2 – gedrehte Zimtschnecken in einer Gugelhupfform mit 12 Mulden:

  1. Den Teig so zusammenklappen, dass er gedrittelt wird: Von der langen Seite her das erste Drittel bis zur Mitte einklappen und dann das zweite Drittel darüber klappen. Den Teig andrücken und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen verdrehen und dann zu einem Kringel formen. Den Kringel in die vorher gut einfettete Gugelhupfform geben.
  2. Die Backform mit einem Tuch abdecken und erneut für 45 Minuten gehn lassen.
  3. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Die Zimtschnecken dann für ca. 18-20 Minuten backen. Wenn Ihr während dem Backen unten auf den Backofen eine feuerfeste Schüssel mit Wasser gebt, trocknen die Zimtschnecken nicht aus und bleiben schön saftig.

 

Dekoration:

Für den Guss den Zitronensaft mit dem Puderzucker vermischen. Die fertigen Zimtschnecken, solange sie noch warm sind, mit dem Guss bestreichen. Das könnt Ihr z. B. mit einem Backpinsel aus Silikon machen.

Fertig sind Eure supersaftigen und megaleckeren Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten! Sie schmecken lauwarm am Besten. Mmh, ein echtes Gugelhupf-Glück!

So jetzt könnt Ihr endlich Eure Gugelhupfe genießen. Und dann habe ich hier noch zwei Tipps für Euch:

Tipp 1: Diese Zimtschnecken-Gugelhupfe könnt Ihr prima einfrieren und dann, je nach Bedarf, einzeln auftauen (wenn überhaupt welche übrig bleiben).

Tipp 2: Ihr könnt frische Hefe einfrieren und dann bei Bedarf auftauen. So habt Ihr immer frische Hefe parat. Das funktioniert wirklich prima.

Alles Liebe,
Claudia

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2 Kommentare zu „Frisch geschlüpft: Zimtschnecken-Gugelhupfe mit Karotten

  1. Das sieht aber toll aus! Du hast dir aber auch sehr viel Mühe bei der Deko der Bilder gemacht! Alle Achtung!
    Gugelhupf ist eines meiner Lieblinge. Aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen! Schau mal was ich so mache. Nur meine Deko……

    Gefällt mir

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