On Tour

On Tour: Fotoreise nach Worpswede

Erfahrungsbericht über einen Urlaub, indem die Fotografie im Mittelpunkt steht

Ich habe mir zu Ostern eine Spiegelreflexkamera für meine Foodfotografie zugelegt, in der Hoffnung in Zukunft professionellere Fotos für meinen Blog zu schießen. Ich kann Euch sagen, so kompliziert habe ich mir die Kamera nicht vorgestellt. Ich habe gleich zu Beginn einen eintägigen Einsteigerkurs für den Umgang mit einer Spiegelreflexkamera bei dem sehr kompetenten und humorvollen Andreas Martin in Stuttgart belegt – kann ich Euch nur empfehlen! Da habe ich dann schon mal einen ersten Überblick über den Umgang und die Fotografie mit meiner neuen Kamera bekommen. Außerdem hatte ich mir auch gleich einen dicken Wälzer, sprich Handbuch zu meiner Kamera gekauft. Puh, das Buch finde ich  für mich als Anfängerin anstrengend und um ehrlich zu sein, ist es viel zu technisch für meinen Geschmack.

Villa Ss

Da ich nun aber unbedingt die Bedienung meiner Kamera lernen wollte, habe ich mich im Internet nach weiteren Fotobüchern umgeschaut und bin dann bei der Autorin und Fotografin Jacqueline Esen gelandet. Bei Ihr auf dem Blog habe ich zusätzlich noch den Hinweis auf Fotoreisen von ihr gesehen. Davon war ich gleich begeistert. Ich habe mir gedacht, nach 5 Tagen fotografieren unter professioneller Anleitung, bin ich bestimmt sicherer im Umgang mit meiner Kamera. Beruhigend fand ich den Hinweis, dass Anfänger in diesem Kurs willkommen sind. Also habe ich mich kurz entschlossen für die Fotoreise nach Worpswede angemeldet. Und um es gleich vorwegzunehmen, ich habe es nicht bereut.

Wand Ss

Bisher habe ich viele Malkurse (Acrylmalerei) in meinen Urlauben besucht. Das hat mir immer viel Spaß gemacht, aber man war die meiste Zeit im Atelier und hat sehr wenig von der Umgebung mitbekommen. Daher fand ich die Fotoreise so spannend. Denn zum Fotografieren geht man raus und erkundet die Umgebung. Das hat mit Jacqueline wirklich sehr viel Spaß gemacht und Worpswede sowie die Umgebung bieten viele schöne Fotomotive.

Käseglocke Ss

Dabei hat uns Jacqueline viele tolle Tipps gegeben, wie wir mit dem jeweiligen Motiv und den vorhandenen Lichtverhältnissen am besten umgehen können. Ich sage nur „fleckiges Licht“, die Insider unter Euch wissen Bescheid. Und das alles in lockerer und entspannter Atmosphäre. 
So haben wir gleich am ersten Tag einen Sonnenuntergang und den Vollmond fotografiert!

Sonnenuntergang Ss

Mond Ss

Was ich besonders toll fand, dass wir als Gruppe sehr gut miteinander harmoniert haben. Ich habe so viele nette und interessante Menschen in diesem Kurs kennengelernt, einfach wunderbar. So waren die gemeinsamen Abendessen immer ein schöner Ausklang eines erlebnisreichen Tages. Von hier aus viele liebe Grüße an Euch!

Gruppe Ss

Wir hatten 5 Stunden Kurs am Tag und in der restlichen Zeit hatten wir frei. Ist ja auch mal ganz schön so im Urlaub. Somit hatte wir Zeit in kleineren Grüppchen gemeinsam Kaffee trinken zu gehen und kleinere Fototouren auf eigene Faust zu machen. So ist uns z. B. ein Schäfer mit seiner Herde und seinen zwei bezaubernden Hunden auf dem Rückweg vom Kaffeetrinken begegnet.

Harzer Hütehunde Ss

Bei den Hunden handelt es sich um „Harzer Füchse“, eine sehr alte Hütehunderasse, die leider vom Aussterben bedroht ist. Sie sind wunderschön, oder?
Das war eine ganz besondere Begegnung, die ich bestimmt nicht mehr vergesse! Er hat die Hunde dazu angehalten die Schafe immer wieder an neue Positionen zu treiben, damit wir sie schön fotografieren konnten. „Sollen die mal auf die lila Heide in der Sonne?“ Aber klar doch!

Schafherde Ss

Nach der Fotosession haben wir noch ein bisschen mit ihm geschnackt. Dabei haben wir erfahren, dass die Ausbildung seiner Hütehunde 5 Jahre dauert und diese Hütehunde ihre Arbeit lieben und brauchen, so wie er. Er war so sympathisch und freundlich.

Schafsköpfe Ss

Die gemeinsamen Bildbesprechungen fand ich sehr spannend, hier habe ich viel gelernt. Es war toll die Bilder von den anderen zu sehen, denn jeder hat am gleichen Ort ganz andere Fotos gemacht. Diese ganz unterschiedlichen Sichtweisen faszinieren mich. Durch die Kommentare und Hinweise von Jacqueline zu den einzelnen Bildern kann man auch von den Bildern der anderen viel lernen. Außerdem war es für mich immer wieder erstaunlich, was Jacqueline alles in den Bildern auffällt und mir leider (noch) nicht. Ein geschulter Blick eben.

Allee Ss

Schön auch immer wieder der Hinweis, dass der Hintergrund ebenfalls zum Foto gehört. Leider vergesse ich oft vor lauter Konzentration auf das Motiv, auch auf den Hintergrund zu achten. Dabei kann es dann später zu unschönen, manchmal auch lustigen Überraschungen im Bild kommen, wie z. B. dass einer Figur Bäume aus dem Kopf wachsen, wie diesem Buddha hier, der sich darüber wohl schlapp lacht:

Buddha Ss

Bei Jacqueline haben wir auch gelernt, wie man diesen wunderschönen Sonnenstern fotografieren kann:

Sonnenstern Ss

Da ich aus der abstrakten Malerei komme, finde ich es auch spannend so zu fotografieren. Also nicht einfach die Realität abzubilden, sondern die Realität so zu verfremden, dass eine ganz eigene Komposition / Bildaussage entsteht. Sei es z. B. wie hier durch die Auswahl eines bestimmten Bildausschnitts:

Wasserlinsen Ss

Wasserspiegelung Ss

oder durch die Anwendung der Wischtechnik, die uns Jacqueline gezeigt hat:

Bäume verwischt Ss

Wer Lust hat mehr über diese Wischtechnik zu erfahren, kann in dem Artikel „Malerische Bilder“ auf dem Blog von Jacqueline mehr darüber lesen und lernen.

Fenster verwischt Ss

Alles in allem war es für mich ein sehr gelungener und schöner Urlaub, indem ich viel über die Fotografie gelernt habe, sicherer im Umgang mit meiner Kamera geworden bin und viele neue nette und interessante Menschen kennengelernt habe, nicht zuletzt unsere tolle Kursleiterin Jacqueline Esen. Auf diesem Weg noch mal vielen lieben Dank an Dich, Jacqueline!

Brücke Ss

Wer sich überlegt eine Fotoreise im Urlaub zu machen, dem kann ich dies nur empfehlen.

Gruppe2 Ss

Ich hoffe Ihr profitiert in Zukunft ebenfalls von meinen neuen Erfahrungen, die ich in die Fotos für meinen Blog einfließen lassen werde. In diesem Sinne, bis bald.

P. S.: Dieser Post ist nicht gesponsert und ich bekomme auch kein Geld für diesen Reisebericht.

Hat Dir dieser Beitrag gefallen bzw. war er hilfreich für Dich? Wenn ja, freue ich mich über ein „Gefällt mir“ von Dir. Hast Du auch schon mal eine Fotoreise gemacht? Wie waren deine Erfahrungen? Gerne kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen, ich freue mich auf den Austausch mit Dir.

Viele liebe Grüße,
Claudia

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