Tonkabohne

Der Duft der Tonkabohne ist betörend. Sie duftet nach Bittermandel, Vanille und Waldmeister. Sie passt prima zu allen vanillehaltigen Desserts, Kuchen und Pralinen.

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Die Bezeichnung Bohne ist etwas irreführend. Denn es handelt sich hier nicht um eine Bohnenart, sondern um den getrockneten Samen des Tonkabaums. Dieser Samen sieht wie eine Bohne aus, daher der Name. Der Tonkabaum wächst im nördlichen Südamerika.

Verarbeitung

Die Tonkabohne wird aus der Tonkafrucht entnommen. Dann wird sie zunächst in Rum eingelegt, getrocknet und anschließend fermentiert. Dadurch sinkt die Cumarinkonzentration. Das Cumarin, dass auch in Zimt und in der Muskatnuss enthalten ist, gilt in höheren Konzentrationen als gesundheitsschädlich. Daher sollte die Tonkabohne sehr sparsam verwendet werden.

Anwendung

Zum Würzen werden aufgrund des sehr intensiven Geschmacks nur sehr geringe Mengen benötigt. Hierzu wird die Tonkabohne auf einer Muskatreibe gerieben. Wer zum ersten Mal die Tonkabohne einsetzt, sollte sie äußerst sparsam verwenden, da sie sehr leicht alle anderen Aromen überlagert. Eine Prise genügt völlig, um eine interessante Nuance zu erhalten.

 

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